Kinky Beasts @ Kinky Beats

Comedian und Wortakrobat Michael Schönen bringt es in einem Facebook Kommentar auf den Punkt: In der von ihm dichterisch gewohnten und wortwitzigen Art weist er bei folgendem Bild des Fotografen BolliHotShots darauf hin, dass es richtigerweise wohl eher Kinky BEASTS statt Kinky Beats heißen müsse…

Was anderes ist von den schrägen Paradiesvögeln in Wildkatzenmanier der Soiree Tamtam Crew auch nicht zu erwarten. Sie sind skurril, ein bisschen scary, dafür ultrasexy und in jedem Fall andersartig. Kein Wunder also, dass sie der Fetisch-Szene näher sind, als jede andere Burlesque Veranstaltung in Köln.

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Auf dem Bild zu sehen sind die Künstlerinnen Kitty Gowild und Jenny Starshine, die mit der Side- & Freakshow Soiree Tamtam als offizieller Sponsor der Kinky Beats Reihe benannt sind und bei der letzten Party dort als Kinky Candy Girls unterwegs waren –
sowie Sue Reich, die  Eigentümerin der legendären Kölner Fetish Party und Fetish Fashion Boutique Kinky-a-aFair.

Ein Besuch sowohl auf der Party als auch in der Boutique lohnt sich allemal. Neben allem was das Fetisch-Herz begehrt an Lack und Latex, findet man bei Burlesque Liebhaberin Sue auch jede Menge burlesque Korsetts, Headpieces, Pasties, Glitzer, Federn und Chichi. Auch die schönen Strümpfe, Nylons und High Heels sind nicht außer Acht zu lassen und das nicht nur für Pin Up Girls. 🙂

Regelmäßig finden auch Vernissagen in den Räumlichkeiten bei Kinky-a-Fair statt. Genießt einen Secco und tobt Euch aus und probiert was Hübsches an, womit Ihr am besten gleich zur nächsten Party auftaucht!

NEXT KINKY BEATS DATES COLOGNE (immer am 3. Samstag im Monat):

Oktober: 15.10.2016
November: 19.11.2016
Dezember: 17.12.2016

Im Club Starz
Hohenzollernring 89-93
50672 Köln

Tickets im VVK – 18 Euro:
Kinky-a-Fair
Engelbertstrasse 31a
50674 Köln

Tickets online im Ticketshop
Tickets an der Abendkasse 20 Euro

Neben fetten Beats von renommierten DJs der Szene, werden regelmäßig ein Tabu Absinth Begrüßungsdrink, frisches Obst und diverse Leckereien gereicht.

Und jetzt am 15. Oktober findet die Party nicht nur in Köln statt. Nein, diesmal ist die Kinky Beats sogar zur offiziellen Fetish Party der Venus in Berlin ausgewählt worden (yippie-yeah).
Also wer von Euch kinky People an dem WE in Big B. ist, sollte das keinesfalls verpassen:
Am Freitag, den 14.10. und Samstag, den 15.10. im DarkSide Berlin, Nostitzstr. 30, 10965 Berlin.

Hier zur FB-Veranstaltung der offiziellen Fetish-Party der Venus –
am Freitag, den 14.10.16 im DarkSide Berlin
und
am Samstag, den 15.10.16 im DarkSide Berlin

Und hier zur nächsten Kölner Party am Samstag, den 15.10.16 im Club Starz Cologne –
uuuund vielleicht sind unsere Soiree Tamtam Candys ja auch wieder mit am Start, wer weiß…? 😉

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Soiree Tamtam – ein Spektakel mit grotesk entrückender Verzückung

Wer etwas absolut Neues und Einzigartiges in Köln erleben will, hat bei dem neuen neonostalgischen Side- & Freakshow Ensemble Soiree Tamtam Gelegenheit dazu einen absolut grotesk und entrückend verzückenden Abend zu erleben, wie er im Buche steht…

Angelehnt an das Ambiente nostalgischer Wanderzirkusse und Jahrmärkte, wie sie vorallem zu Beginn des letzten vergangenen Jahrhunderts bis etwa in die 30er Jahre hinein üblich waren, präsentiert ein Kern-Ensemble mit immer wechselndem Programm gemeinsam mit individuell zum Anlass gebuchten Einzelkünstlern ein Tamtam der Extraklasse aus Musik, Artistik, Cabaret und Burlesque.

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Die Betonug liegt auf NEOnostalgisch deshalb – da das Ambiente sich zwar in diesem Rahmen austobt – jedoch auch durchaus neuere Einflüsse letztendlich künstlerisch in Musik oder in Form von Neo-Burlesque umgesetzt werden dürfen. Es geht also weniger um eine absolut im Detail wahrheitsgetreue Umsetzung der Historie, als mehr um das Spiel der Fantasie, das jeden Gast in seine eigene Erlebniswelt entführt und Träume aufblühen lässt.

„Steigt ein in das Karussell unserer bunten Welt“ heißt der Slogan, geprägt durch Produzentin und Künstlerin Kitty Gowild. Und passender könnte man es nicht formulieren.

Bereits am 03.09.2016 gaben die Künstler ihr Debüt nach einer kleinen Auftaktveranstaltung im Juni im Kölner „Klub Berlin„. Kaum eine andere Lokalität eignet sich so hervorragend für Veranstaltungen dieser Art der Kleinkunst, wie diese in Köln-Ehrenfeld gelegene geschmackvoll eingerichtete Bar.

Der Comedian Matthias Seeling gab seinen Wortwitz in der Moderation wieder in gewohnt gesellschaftskritischer und verruchter Weise auf höchstem Niveau zum Besten.

Für seichte Gemüter ist diese Veranstaltung nichts – es wird skurril, schräg, verrucht und kritisch. Produzentin Kitty Gowild schockierte sowohl als bärtige Dame als auch in der schon als Blasphemie kritisierten Rolle der Mary Claire, die in eine blutig schräge Darstellung devotdominanter Gelüste aus dem Fetischbereich ausartet.

Jenny Starshine als Zirkusäffchen, die eindeutig zweideutig nach wohlverdienter Entledigung ihrer Kleidungsstücke eine Banane zur Belohnung verspeisen darf und dem kleinen großartigen Mann an Licht und Stageassistenz Baron von µ (Mü) der zur nächsten der zunächst vierteljährlich geplanten Eventreihe sein Bühnendebüt in einer gemeinsamen märchenverzaubernden Burlesqueshow mit der Tänzerin Jenny Starshine geben will.  

Aber auch die junge lebendige Luxemburgerin Anna Venture hat mit ihrer Tanzkunst bestochen, vorallem in der Rolle des Kätzchen in der japanisch verrückten Neoburlesquenummer Nguyen Cat.

Als weiterer Augenschmaus, nicht nur für die Damen, darf der wohlgebaute Feuerkünstler Jeremy Dyans nicht außer Acht gelassen werden, ebenso wie wenn Brendan Theprettygood als Fakir für Nervenkitzel sorgt oder der junge Charlyboy sich als musikalisches Multitalent entpuppt.

Dabei sein könnt Ihr zum nächsten Mal am Samstag, den 3.12. um 20:30 Uhr im Klub Berlin, Köln Ehrenfeld.

Hier zur nächsten Veranstaltung auf Facebook!

Tickets im Vorverkauf erhältlich im Klub Berlin, Keplerstr. 4-6, Köln – Ehrenfeld
oder
via Paypal – Geld senden an: pinkpaprika2002@yahoo.de
VVK: 20 EUR
AK: 23 EUR
Verwendungszweck: Soiree TamTam 12/16
Inkl. Begrüßungsgetränk – nur solange der Vorrat reicht!

Und das auch noch für den guten Zweck! Jeweils 1,50 EUR pro Ticket werden gespendet an die Kinder-Krebsstation des Mildred-Scheel Hauses der Uniklinik Köln und nach der nächsten Veranstaltung gesammelt dort überreicht.

Mit anschließender Aftershow-Party. Das Spektakel solltet Ihr Euch keinesfalls entgehen lassen!

Hier mehr Infos über Soiree Tamtam. Über Likes & Shares freuen wir uns! 🙂

Bis dahin – „Nous sommes impatients de vous voir!!“

https://www.facebook.com/soireetamtam/

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Der beginnende Herbst mit dem Vintage Flaneur

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Der Vintage Flaneur ist die wunderschöne und bis ins Detail liebevoll aufgemachte Zeitschrift, die jedes Vintage Herz begehrt. Alle zwei Monate berichtet er über saisonpassende Mode vergangener Jahrzehnte und jede Menge schöner und interessanter Beiträge, die es sich zu lesen lohnt.

Die aktuelle Herbstausgabe für September und Oktober 2016 beschäftigt sich mit den Themen Country Style und Western und hält dazu jede Menge Styling, Make-Up und Mode Tipps parat.

 

Und tadaa – das für mich Besondere an dieser Ausgabe ist, dass ich mich mit einem wunderschönen Shootingbild aus einem Spätsommer-Shooting mit dem Fotografen Mike Koslinck „I love Cherries“ als Vintage Flaneuerin für September / Oktober seitengroß dort präsentieren darf. Vielen Dank an den Vintage Flaneur nochmal dafür! ❤

Ich finde, ich mache mich da wirklich gut – oder was meint Ihr? 😉
Mehr über Jenny Starshine!

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Hier erfahrt Ihr mehr über den Vintage-Flaneur und könnt auch die aktuelle Ausgabe für 6,80 EUR gleich bestellen…

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All that Burlesque…

All that Burlesque...

In der vergangenen Woche war ziemlich viel los. Ich hab eigentlich täglich schreiben wollen und kam zu nichts. Letzten Mittwoch war ich im Rahmen des Frauenfilmfestivals bei einer Filmvorführung von Exposed, wo die New Yorker Burlesqueszene, besonders im Slipper-Room portraitiert wurde. Für mich beindruckend und schockierend zugleich – mit den Attributen, die mich besonders beim Burlesque faszinieren, hatte das dort nicht viel gemein. Es ging sehr wenig um Nostalgie und die Darsteller schienen dafür umso mehr eine provokative Gewichtung auf ihre Geschlechtsteile zu legen, mit denen sie auch völlig blank zogen. Zwar war bei den Performances immer noch mehr „Handlung“ oder eher politische Provokation vorhanden, als bei einem gewöhnlichen Strip – aber mir gings für meinen Geschmack teilweise doch zu trashig zu. Auch recht hart mitunter, so hat sich jemand z.B. auch auf offener Bühne die Geschlechtsteile getackert, wo ich garnicht hingucken konnte…

Ob das schlussendlich überhaupt Burlesque ist oder eben nur nach New York passt, da lässt sich drüber streiten… Interessant wars allemal, zumal die Burlesquetänzerin Bunny Love vor Ort anwesend war und vor und nach dem Film eine Live-Performance darbot.

Alles in Allem regte es mich zum Nachdenken an und das wollte es wohl auch. Einiges fand ich sehr unterstützenswert – z.B. den eigenen Körper zu feiern, auch abseits der Schönheitsnorm ist sicher eines davon. Und um das Spiel mit den Geschlechterrollen auf der Bühne geht es beim Burlesque ganz bestimmt und ich habe mich gefragt, was ich eigentlich ausdrücken will in meinen Nummern und ob es da so etwas wie einen „roten Faden“ gibt, der sich jenseits der verschiedenen Facetten und Rollen, die ich auf der Bühne einnehme, durch alle Nummern hindurchzieht. Ich denke, es lässt sich sagen, dass bei meinen Shows vorallem Sinnlichkeit und „ihre“ letztendliche Befreiung nahezu immer eine große Rolle spielen…

Dazu fällt mir folgendes Zitat von Mark Twain ein:

Dance like nobody’s watching.
Love like you’ve never been hurt.
Sing like nobody’s listening.
Live like it’s heaven on earth

Sich von den gesellschaftlichen Konventionen zu befreien und dabei ist es egal ob es um Tanz, Essen oder Sex geht und mit Feuer und Leidenschaft und allen Sinnen lebendig zu sein, denn das Jetzt ist alles was wir haben, auch immer unter Einbezug der Vergänglichkeit der Dinge – ich denke, das ist das, was ich mit meiner Kunst ausdrücken will. Und Burlesque bietet sich da als Gestaltungsform hervorragend für an – natürlich immer mit einem gewissen Hang zur Selbstironie und Nostalgie, die so schön werden kann, dass es fast weh tut… ❤